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Ginas Weg
Ginas Weg muss weitergehen. Er kann nicht enden, das hätte Katrin nie gewollt. Wie er weitergeht – weitergehen kann – ist völlig unklar. Er liegt im Dunkeln. Irgendwann wird sich ein Lichtstrahl auf ihn verirren und er wird wieder sichtbar werden. Bis dahin bleibe ich einfach mal stehen und lasse dieses schier unerträgliche Gefühl der Einsamkeit zu. Und ich denke an die Menschen, denen es genauso geht. Und ich schreibe weiter. -> Hier.
Add comment 25. Mai 2009
Katrins Weg
Ich habe soeben von Katrins Tod erfahren.
Ginas Weg endet hier und heute.
3 comments 22. Mai 2009
Wie lang ist ewig?
Wie geht es Euch, wenn Euch jemand die Ewigkeit verspricht? Stutzt Ihr bei „für immer“? Fragt Ihr Euch, ob der Mensch, der das verspricht, weiß, wovon er redet? Ahnt Ihr schon was? Erschreckt Ihr, weil Ihr ahnt, dass die Ewigkeit kein Ende, keine Erlösung, keine Freiheit bietet? Keinen Raum lässt in ihrer Endgültigkeit? Ich habe kein Problem mit dem Tod. Mit der Ewigkeit hätte ich eines. Vor allem mit der, die von Menschen garantiert wird. Ich pflege bereits ab dem ersten „für immer“ die Tage zu zählen – und in der Regel komme ich nicht weit…
Edit um 12:32: Sorry, aber es wurde leider notwendig, dass ich alle Kommentare zu diesem Beitrag löschen und die Kommentarfunktion einmalig sperren musste. Offenbar ließen meine Worte viel – zuviel? – Raum für Interpretationen und Spekulationen. Fakt ist: Katrin hat gestern ihre Koffer gepackt und ist abgereist. Mehr habe ich im Moment nicht dazu zu sagen.
Add comment 20. Mai 2009
Ich kann nicht glauben…
… dass es Menschen gibt, die an mich glauben, mir vertrauen, meinem Weg folgen, bei mir bleiben.
… dass man irgendetwas für mich oder wegen mir tun könnte – geschweige denn das eigene Leben signifikant beeinflussende Dinge.
… dass mich jemand „einfach so“, um meiner selbst willen mögen kann. Ohne besonderen Grund und ohne Erwartungen.
Glauben. Dazu benötigt man Zuversicht, Mut, Hoffnung, Vertrauen. Ich scheine nichts davon zu besitzen.
10 comments 2. Mai 2009
Endzeitstimmung
Wahrscheinlich ist es völlig normal, dass die Menschen meines Umfeldes an ein Ende der Zeit mit mir denken. Mit Sicherheit ist es sogar richtig, dass sie das tun. Weh tut es trotzdem. Sehr. Ich fühle mich aufgegeben. Sonderbarerweise möchte ich auf der anderen Seite offen und sachlich über alles reden – und kann das auch. Nur mit kleinen Bemerkungen zwischendurch kann ich nicht gut umgehen die treffen mich kalt und meist zum unpassenden Zeitpunkt, oft dann, wenn ich ohnehin ein wenig angekratzt bin. Wer sollte sich nun z’amreißen? Ich in meiner Empfindlichkeit? Die anderen in ihrer Spontaneität?
16 comments 2. Mai 2009
Ich bin…
… gestresst und überfordert, genervt und frustriert. Ich sehne mich nach der Werbepause, die meinen Actionfilm wenigstens für ein paar Minuten unterbricht und mich verschnaufen, sammeln und reflektieren lässt. Nur eine kurze Pipipause, ein Schluck aus der Pulle, eine Handvoll Popcorn. Dann wäre ich wieder bereit für die nächsten Szenen.
11 comments 23. März 2009
Trennungsgedanken
Mir ist aufgefallen, dass ich mich von mir getrennt habe. Seit ein paar Wochen schon leben meine Psyche und mein Körper nebeneinander her, scheinen keine Gemeinsamkeiten mehr zu finden, kein Interesse mehr aneinander zu haben. Sie würden rein physikalisch getrennte Wege gehen, wären sie nicht „bis dass der Tod sie scheidet“ aneinander gebunden. Sie ignorieren sich, wann immer es geht, nehmen sich bestenfalls noch zur Kenntnis. Stolpern sie übereinander, gehen sie sich unter Garantie auf die Nerven, also versuchen sie, sich aus dem Weg zu gehen. — Wie es mir damit geht? Hervorragend.
8 comments 17. März 2009
Ich will es nicht wissen!
Na toll… Da schreibe ich gestern diesen Beitrag – und schon quillt mein Postfach über. Die meisten von Euch finden meinen beckenbauer’schen Langmut („Schau mer moi, dann seng ma scho“) gut und verständlich, andere schlicht indiskutabel. Verantwortungslos mir selbst und auch meiner Familie und Freunden gegenüber.
22 comments 10. März 2009

