Ein ganz normaler Samstag?
Viel zu früh aufstehen, Gassi gehen bei strömendem Regen, umziehen, Hund trockenlegen, frühstücken, Hund füttern, die Zeitung überfliegen, an einem Artikel für ein Buch weiterschreiben, Kaffee trinken, Snoopy knuddeln, Post sichten, mit Uli telefonieren, weiterarbeiten, E-Mails lesen bzw. löschen, mich über Blogkommentare freuen, am Artikel weitermurksen, Kaffee kochen, mit Katrin telefonieren, duschen, anziehen, Getränkekisten ins Auto laden, zum Getränkemarkt fahren, Katrin vom Bahnhof abholen, zum Einkaufen gehen, Zuhause die Einkäufe verstauen, Brotzeit machen und hinunterschlingen, Wohnmobil umparken und an den Strom anschließen, Heizung/Warmwasser kontrollieren, Fehlersuche und -findung, Überflüssiges aus- und Benötigtes einräumen, den sich davongestohlenen Snoopy suchen und aus dem Nachbarsgarten pflücken (nein, nicht der mit den Hühnern!), mit den Nachbarn ratschen, Katrin und Snoopy Gassi schicken, am Artikel weiterfeilen, Blogeintrag schreiben. Geplant für den weiteren Tagesverlauf: Duschen, Fußball schauen, Essen, tot umfallen. Ein ganz normaler Samstag? Nicht wirklich. Gott sei Dank.
3 comments 16. Mai 2009
Ginas medizinisches Bulletin
Haltet Euch fest, es gibt Neuigkeiten von der Krebsfront!
38 comments 15. Mai 2009
Fragen verboten!?
Um von der eine oder andere Erfahrung anderer RadsportlerInnen zu profitieren oder auch nur Betroffene kennenzulernen, die sich wie ich mit einem Herzproblem (Pulmonalklappeninsuffizienz als Folge von NeT) herumschlagen müssen, schrieb ich einen Beitrag in einem MTB-Forum, in dem ich seit Jahren aktiv und auch nicht unbekannt bin. Ein Fehler, wie mir rasch klar wurde.
13 comments 14. Mai 2009
Wirkung > Nebenwirkungen
Neupogen ist wirklich ein Teufelszeug! Letzte Woche kümmerten gerade einmal 800 Leukozyten in meinem Blut herum – heute ist es schon eine vielfache Menge davon! Jetzt muss es nur noch so bleiben. Am Samstag bekomme ich noch einmal Blut abgenommen. Ist der Stand der Dinge dann unverändert positiv, freue mich mich nur noch auf die nächste Woche. Dann wird nur ans Biken, Campen, Essen und Shoppen und nicht eine Sekunde an Therapie gedacht!
4 comments 14. Mai 2009
„Ihre Route ist berechnet.“
Gestern ganz früh morgens machte ich mich automobil auf den Weg Richtung Ingolstadt. An sich kein großes Erlebnis und sicher nicht erwähnenswert – oder doch?
21 comments 14. Mai 2009
Reifeprozesse
So, unsere Pläne für nächste Woche nehmen Gestalt an. Nachdem wir unbedingt die Rennstrecke in Todtnauberg zumindest halbwegs abradeln und uns ein Bild von den Örtlichkeiten machen wollen, werden wir nun doch am Dienstag in den Südschwarzwald aufbrechen – abgesehen davon, dass ich die Gegend kenne und liebe. Unterkommen könnten wir mit unserem Wohnmobil zum Beispiel hier. Angeblich ein 4-Sterne-Platz, was die Homepage allerdings nicht wirklich rüberbringt. Hat jemand einen besseren Tipp? Unsere Wünsche sind überschaubar: ein ruhiger und sicherer, grüner Platz, saubere Sanitäranlagen, Waschmöglichkeiten für unsere Bikeklamotten. Und gutes Wetter…
8 comments 12. Mai 2009
Statt blauer Pillen
Neupogen ist zwar eine Art Aphrodisiakum, mehr noch: ein Potenzmittel für meine Leukozyten – ich hoffe, sie vermehren sich damit wie die Karnickel! -, gut für den Körper aber scheint es nicht zu sein. Der tobt, schmerzt, ächzt, klappert wie der einer Neunzigjährigen. So, genau so fühle ich mich. Alt.
6 comments 11. Mai 2009

